Einzelunternehmen, Freiberufler, UG, GmbH, GbR oder GmbH & Co. KG — jede hat Vor- und Nachteile. Hier findest du einen ehrlichen Überblick: Stammkapital, Haftung, Steuern und für wen die jeweilige Form sinnvoll ist.
Stammkapital, Haftung und Gründungsaufwand im Vergleich — die wichtigsten Unterschiede in einer Zeile.
Die schnellste und günstigste Rechtsform für Selbstständige. Du bist Firma und Firma ist du — ohne Trennung. Wird meist als Kleinunternehmer (§ 19 UStG) gestartet und später erweitert.
§ 18 EStG-Berufe: Ärzte, Anwälte, Designer, IT-Consultants, Journalisten, Architekten und viele mehr. Keine Gewerbeanmeldung, keine Gewerbesteuer, nur Finanzamt-Anzeige.
Für 2+ Partner, die gemeinsam etwas aufbauen wollen — ohne GmbH-Aufwand. Schnell gegründet via GbR-Vertrag, aber alle Partner haften persönlich und gesamtschuldnerisch.
Die UG ist eine echte Kapitalgesellschaft, aber schon ab 1 € Stammkapital gründbar. Ideal für Gründer, die Haftungsbeschränkung wollen, aber keine 25 000 € Stammkapital haben. 25% des Gewinns müssen als Rücklage gehalten werden, bis 25 000 € erreicht sind — dann kann in GmbH umfirmiert werden.
Die deutsche Standard-Rechtsform für etablierte Unternehmen. 25 000 € Stammkapital (davon 12 500 € sofort einzahlbar), Haftungsbeschränkung, doppelte Buchführung. Signalisiert Ernsthaftigkeit — auch gegenüber Banken, Großkunden und Investoren.
Kombiniert Haftungsbeschränkung der GmbH mit Steuerflexibilität der KG. Komplementär ist eine GmbH, Kommanditisten sind natürliche Personen. Für Familien-Unternehmen und Beteiligungs-Strukturen beliebt. Mehr Gründungsaufwand, aber steuerlich sehr flexibel.
Diese Übersicht ist ein Wegweiser — keine Rechts- oder Steuerberatung. Für deine individuelle Situation sollte ein Steuerberater oder Anwalt beraten. BuchBalance unterstützt jede dieser Rechtsformen mit passenden Buchhaltungs-Funktionen (SKR03/04, EÜR/Bilanz, UStVA, DATEV-Export).
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